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Schwarzkümmelöl gegen Zecken

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Schwarzkümmelöl Produkt

Wer vierbeinige Freunde hat, kennt oft das Problem: Nach sommerlichen Spaziergängen und Herumtollen im Freien findet sich häufig eine Vielzahl blutsaugender Insekten im Fell der geliebten Haustiere, vor allem im Bereich des Halses. Da das ständige Entfernen der Parasiten mühsam und aufwändig ist und durch sie zudem gefährliche Krankheiten übertragen werden können, liegt es nahe, Hund, Katze oder Pferd durch geeignete Maßnahmen vorbeugend zu schützen. Dafür wird eine Vielzahl von chemischen Präparaten oder auch behandelten Halsbändern angeboten. Wer aber umsichtig mit der Gesundheit seines Tieres umgehen möchte, kann mit Schwarzkümmelöl gegen Zecken Abhilfe schaffen.

Schwarzkümmel ist eine seit über 3.000 Jahren bekannte Heil- und Gewürzpflanze, die ihren Ursprung im Nahen und Mittleren Osten hat, im Laufe der Zeit ihren Weg aber auch bis nach Südeuropa und Indien fand und dort kultiviert wird. Die typischen schwarzen Samen der Nigella sativa, wie sie von Botanikern genannt wird, sind in Europa zum Beispiel vom türkischen Fladenbrot bekannt. Seinen etwas pfefferartigen scharfen Geschmack und eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Wirkungen bekommt der Schwarzkümmel von dem hohen Anteil ätherischer Öle, die er enthält. Wichtiger Bestandteil ist dabei der pflanzliche Wirkstoff Thymoquinon. Diese ätherischen Öle sind es auch, die aus den Samen gewonnenes Schwarzkümmelöl gegen Zecken so erfolgreich machen.

Jugend forscht zu Schwarzkümmelöl gegen Zecken

Eine größere Aufmerksamkeit erhielt das schon lange bekannte Mittel durch die zufällige Entdeckung eines Regensburger Schülers, die jüngst in den sozialen Netzwerken für reges Interesse sorgte. Ihm fiel auf, dass sein Hund deutlich weniger Parasiten mit nach Hause brachte, seit diesem zur Linderung allergischer Symptome geringe Mengen Schwarzkümmelöls ins Futter gemischt wurde. Daraufhin experimentierte er direkt mit Schwarzkümmelöl gegen Zecken, die er auf einer Wiese einfing und nahm mit seinen Untersuchungen am „Jugend forscht“-Wettbewerb teil. Die Blutsauger zeigten eine deutliche Abneigung gegen mit dem Öl vermischtes Blut oder Schweiß.

Andere, bereits ältere Untersuchungen zeigten auch, dass Schwarzkümmelöl nicht nur gegen Zecken hilft und ihnen der Geruch nicht behagt, sondern dass es auch Flöhe und Mücken vertreibt und Motten von Kleidung fernhalten kann.

Schwarzkümmelöl hilft nicht nur gegen Zecken

Über die erfolgreiche Abwehr von Parasiten hinaus findet das Öl des Schwarzkümmels, der übrigens nicht mit gewöhnlichem Kümmel oder Kreuzkümmel verwandt ist, auch in der Tiermedizin Anwendung. Unter anderem sorgt es für:

Auch beim Menschen geht die mögliche Verwendung weit über den Einsatz des Schwarzkümmelöls gegen Zecken hinaus. So besitzt es etwa eine antihistamine Wirkung und kann Allergikern nicht nur aus dem Tierreich helfen. Bei Heuschnupfen kann das Öl vorbeugend angewandt werden, bevor die ersten Symptome auftreten. Meist wird das Öl oral eingenommen, kann aber auch als Hautpflegemittel eingesetzt werden und lindert Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte).
Neuere wissenschaftliche Studien zur Wirkung der seit vielen Jahrhunderten in der arabischen und indischen Welt bekannten Heilpflanze belegen auch eine Linderung bei rheumatoider Arthritis. Probanden, die das Öl der Nigella sativa einen Monat lang täglich einnahmen, zeigten eine deutlich reduzierte morgendliche Steifheit und weniger geschwollene Gelenke als im vorangegangenen Monat, in dem sie nur ein Placebo bekamen.

Gesundheitliche Bedenken zur Anwendung von Schwarzkümmelöl gegen Zecken und zur Linderung diverser Beschwerden, zu denen neben Allergien auch Haut- und Verdauungsprobleme zählen, gibt es weder beim Menschen noch bei Pferden und Hunden, denn die enthaltenen ätherischen Öle haben eine ausgleichende, stabilisierende Wirkung. Das natürliche Öl bietet somit eine gesunde Alternative zu den chemischen Anti-Zecken-Produkten vieler Hersteller.

VORSICHT: Das gilt nicht für Katzen, da ihnen ein Enzym fehlt, welches die Terpene, also die sekundären Pflanzenstoffen, nicht richtig abbauen kann. Terpene machen beispielsweise einen Großteil der ätherischen Öle aus und können somit absolutes Gift für die Katze sein. Im schlimmsten Fall kann eine Katze daran sterben.

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